Selfmade Smooties und Smoothiebowls

Na ihr Lieben, sicher seid ihr , wie ich, am Smoothietrend nicht vorbei gekommen. Auch die wunderbaren Smoothiebowls haben mittlerweile bei uns Einzug gehalten. Juhuuu! 🙂 Ich bin eine absolute Liebhaberin beider Varianten, da ich sie super lecker finde, sie sehr gesund sind und außerdem schnell gemacht. Zudem kann ich mit ihnen meiner Leidenschaft zu Süßem frönen und meine Gelüste auf Zucker stillen. Deswegen gibt’s jetzt hier von mir einen weiteren Artikel über die gesunden Sattmacherchen zusätzlich zu den unzähligen die bereits im Web bestehen. 🙂 Ich möchte euch die Vorteile und Nachteile (von denen es ja nicht so viele gibt :)) erläutern und im Anschluss gibt’s natürlich ein paar leckere Rezepte.

Wie ihr sicher bereits wisst, empfehlen Mediziner bis zu 5 Portionen Obst und Gemüse pro Tag. Puh…das ist ganz schön viel und man muss im vollgepackten Alltag ja erstmal die Zeit zum Essen der ganzen Pflänzchen und Früchtchen finden. Daher meine Liebe zu Smoothies. Sie beinhalten, je nach Machart, einige Portionen Obst und Gemüse auf einmal und können gut auch zwischendurch und unterwegs genossen werden.

Warum Selfmade?

Natürlich gibt’s im Geschäft die unterschiedlichsten Smoothies zu kaufen. Unterschiedliche Hersteller, Plastik oder Glasverpackungen, mit und ohne Gemüse, mit und ohne Zusatzstoffe, mit Zucker, mit wenig Zucker, ohne Zucker, aus puren Früchten, gestreckt mit Fruchtsäften…ihr merkt, ich könnte ewig so weiter machen. Fakt ist, dass es sich auf jeden Fall lohnt, beim Kauf eines Smoothies die Inhaltsstoffe genauer zu betrachten.

Es sollte ein Großteil des Getränks aus ganzen Früchten bestehen. Dies ist einerseits wichtig, weil zugefügte Fruchtsäfte meist zusätzlichen Zucker enthalten und andererseits, weil ganze Früchte Ballaststoffe und Vitamine enthalten, die unser Körper benötigt. Wir wollen ja die Obst-und Gemüseportionen genau wie sie sind in unseren Smoothie packen.

Ebenso möchten wir, dass unser Smoothie so gesund wie möglich ist und bei einem Apfel, einer Banane oder einer Karotte sind ja auch keine Zusatzstoffe mitverarbeitet.

Was das Thema Verpackungen angeht, muss natürlich jeder für sich entscheiden. Ich persönlich habe in den letzten Monaten mehr und mehr versucht, mein Leben vom Plastik zu befreien, daher widerstrebt es mir, Smoothies in Plastikverpackungen zu kaufen. Kleiner Tip am Rande, die Smoothies von „true fruits“ sind zwar nicht ganz billig aber wenn es mal blitzschnell gehen muss und ich mir einen Smoothie kaufe ist das meine persönlich bevorzugte Marke. Sie bestehen nur aus Früchten, kommen in Glasflaschen und sind superlecker. Außerdem verwende ich die Flaschen anschließend wieder für meine eigenen Smoothies. 🙂

Da wären wir dann wieder beim Thema „Selfmade“. Ich mache meine Smoothies am liebsten selbst, weil ich dann einfach genau weiß, was drinnen ist. Ich kann sie außerdem komplett nach meinem eigenen Geschmack und vor allem nach Lust und Laune und dem was der Kühlschrank so hergibt mixen. Zudem sind sie immer absolut frisch und mit BIO Zutaten die ich selbst gekauft und begutachtet habe. Und natürlich soll meinem geliebten Standmixer nicht langweilig werden. 🙂

Vorteile und Nachteile

Na dann beleuchten wir doch erstmal die Nachteile, es gibt ja nicht so viele. Die möglichen Nachteile von gekauften Smoothies habe ich ja bereits erläutert. Ein Nachteil an Smoothies allgemein ist, dass flüssige Nahrung nicht so sättigend ist wie Feste. Erstens weil wir nicht kauen müssen und unser Magen daher die Botschaft an das Gehirn nicht so schnell sendet und zweitens weil flüssige Nahrung nicht so viel Volumen hat wie Feste und daher unser Magen nicht so voll ist. Was sich zwar angenehm anfühlt, darf nicht unterschätzt werden denn auch selbstgemachte Smoothies enthalten Fruchtzucker und wir sollten es wie mit Allem auch mit den lieben Smoothies nicht übertreiben. Je nach dem was ein Smoothie alles beinhaltet kann er schonmal eine ganze Mahlzeit ersetzen.

Ich persönlich gönne mir zum Beispiel oft einen Smoothie oder eine Smoothiebowl zum Frühstück, vor allem im Sommer. Oder ich nehme ihn in meiner wiederverwendeten Glasflasche von „true fruits“ mit zur Arbeit wenn ich keine Zeit fürs Frühstück zu Hause hatte.

Das wars aber eigentlich schon mit den Nachteilen. 🙂 Beim Smoothie überwiegen für mich ganz klar die Vorteile. Wie bereits erwähnt, ist er super gesund, vereint 2-3 der täglich angeratenen Portionen an Obst und Gemüse, ist schnell und einfach gemacht und schmeckt herrlich. Muss ich noch mehr sagen? 🙂

Was sind Smoothiebowls?

Die Smoothiebowl, der neue Trend, beliebt bei Bloggern, Fitness-Freaks und Promis. Und bei mir. 🙂 Eine Smoothiebowl ist eigentlich nichts anderes als ein Smoothie nur nicht so flüssig. Zusätzlich kann auch noch etwas Yoghurt oder Milch (natürlich auch vegane Alternativen) hinzugegeben werden. Dann werden nochmal Früchte kleingeschnitten und reingegeben. Ebenso gehört auch ein Superfood wie zum Beispiel Chiasamen oder Leinsamen in die trendy Bowl und um das Werk zu vollenden darf natürlich auch ein Topping nicht fehlen. Dies kann etwa aus Nüssen oder bei mir auch gerne aus selbst gemachtem Granola bestehen. Das ist auch schon der ganze Zauber. Natürlich wird die Smoothiebowl gelöffelt und nicht getrunken und bringt nach den ganzen Smoothies auch mal wieder etwas Arbeit für unsere Zähne mit. Daher hat die Smoothiebowl auch den Nachteil der fehlenden Sättigung nicht.

Ich persönlich habe mich in Smoothiebowls verliebt, fast noch mehr als in Smoothies selbst. 🙂 Einerseits wirklich aus dem Grund, dass ich sie sättigender finde, andererseits weil ich einfach immer schon soooo gerne aus Bowls gegessen habe.

Rezepte

So meine Lieben, jetzt geht’s ans Eingemachte. Ich will ja nicht nur von leckeren Dingen reden. 🙂 Falls ihr Lust bekommen habt eure eigenen Smoothies und Smoothiebowls zu machen oder falls ihr einfach auf der Suche nach Rezepten seid ist hier sicher was für euch dabei. Das Tolle am Smoothies mixen ist jedoch, dass man sich hier nicht strikt an Rezepte halten muss sondern einfach reintun kann was man möchte oder was ihr zu Hause habt. Wenn man die Grundbausteine mal raus hat, kann man sich seine eigenen tollen Rezepte zusammenstellen. Falls ihr also selbst Ideen habt und die Rezepte abändern wollt- feel free! Natürlich freue ich mich auch wenn ihr eure eigenen Rezepte in den Kommentaren hinterlasst. Und jetzt ab in die Küche und viel Spaß beim Smoothie mixen. 🙂

SMOTHIEBOWLS

Für Smoothiebowls verwende ich immer eine tiefgekühlte Zutat für die extracremige Konsistenz. Ebenso gebe ich einen Löffel von einem Öl dazu weil die Vitamine mancher Zutaten nicht wasserlöslich sind und wir wollen ja so viele davon wie möglich in unserem Körper aufnehmen. 🙂 Einen zusätzlichen Vitaminkick bekommen eure Bowls und natürlich auch eure Smoothies, wenn ihr die Schalen beim Obst dranlasst, direkt darunter sind nämlich die meisten Vitamine versteckt.

Karotten- Ananas Bowl für Karibikfeeling

Diese leckere Bowl lässt Beach-und Karibikfeeling anmuten und ist zudem supergesund. Die Karotten machen schöne Haut und schonen den Magen, die Birne ist eine kleine Vitamin B Bombe, und die Ananas schütz vor Thrombosen und kann beim Abnehmen helfen. 🙂 Das Kokoswasser hydriert besonders nach dem Sport und liefert wertvolle Mineralien wie Magnesium, Kalium und Natrium. Zudem enthält auch das Baobabpulver viele Vitamine und das Leinöl für den Körper wichtige Fettsäuren. Das ganze ist also eigentlich eine Vitamin- und Nährstoffbowl. 🙂 Ihr müsst dafür nur die folgenden Zutaten in euren Standmixer oder Smoothiemaker geben und losmixen:

  • 2 große Karotten
  • 1 Birne
  • 1 Tasse TK Ananas
  • 1 TL Baobab Pulver
  • 1 TL Leinöl
  • 150 ml Kokoswasser

das Ganze dann in eine Bowl füllen und mit euren Lieblingstoppings dekorieren. Ich habe hier Bananen, Cashewnüsse, Kokosflocken und Leinsamen verwendet.

Sommerlich süße Rote Beete Bowl mit Melone und Beeren

Sommerlich und beerig liefert uns diese Bowl durch die tolle rote Knolle und die Beeren, Schutz für unsere Körperzellen, senkt den Blutfettwert und unterstützt durch das Aroniapulver unser Immunsystem. Eine feine Süße ergibt sich durch die Zuckermelone. Mixt auch für diese Variante einfach die Zutaten zusammen bis eine cremige Konsistenz entstanden ist.

  • 1 Knolle gekochte rote Beete
  • 1/2 Zuckermelone
  • 1 Tasse TK Beeren (ich habe den Beerenmix genommen)
  • ca. 30 ml Kokoswasser
  • 1 TL BIO Aronia Pulver
  • 1 EL Mohnöl

Ab in eure Bowl damit und beliebig Toppen. Wie ihr seht hab ich Kiwi, Sonnenblumenkerne, Chiasamen und Kokosflocken verwendet.

So einfach macht ihr Smoothiebowls. 🙂 Ich persönlich mag sie, wie unschwer zu erkennen ist, sehr gerne, wenn noch irgendein Gemüse dabei ist. Superlecker sind sie auch mit Babyspinat. Somit sind es eigentlich sogenannte „green-smoothiebowls“. Natürlich müssen sie kein Gemüse enthalten, ihr könnt ohnehin alle Zutaten ganz nach eurem Geschmack variieren. Probiert euch einfach aus und lasst euch die leckeren Bowls schmecken. 🙂

SMOOTHIES

Green Smoothie mit Kiwi und Spinat

Diesen superleckeren und sehr gesunden Smoothie gibt’s bei mir mindestens zweimal die Woche, da er mega erfrischend ist und ich die Zutaten meistens eh schon zu Hause habe. 🙂 Der Spinat ist eine tolle greensmoothie

Einsteiger Zutat, da er nicht einen solchen Eigengeschmack hat wie zum Beispiel Grünkohl und Konsorten. Außerdem beinhaltet er eine riesen Portion Vitamin A und stärkt unsere Nerven. Die Bananen sind gesunde Kohlehydratlieferanten und machen gute Laune und die Kiwis haben viel Vitamin C und kurbeln die Verdauung an. Also einfach mal losmixen und ausprobieren. 🙂

Zutaten

  • 1/2 Banane
  • 1/2 Kiwi
  • 25 g TK Blattspinat oder eine Hand voll frischen Babyspinat
  • 1/2 TL Leinöl
  • 50 ml Mandelmilch
  • 200 ml Wasser

Die Smoothierezepte sind immer für ein großes Glas, bei Mehrbedarf einfach die Mengen verdoppeln. 🙂

Himbeer-rote Beete Smoothie mit Mandeln

Dieser süße Beerensmoothie mit der tollen Farbe hats in sich. Durch die Mandeln und die rote Beete versorgt er uns mit viel Eisen. Die Mandeln punkten außerdem mit Calcium und sind wahre Eiweißwunder. Zudem sind sie Nervennahrung und schützen Herz und Gefäße. Die rote Beete wirkt Blutdrucksenkend, hemmt

Entzündungen und steigert unsere sportlichen Leistungen. Rote Beete und Himbeeren fördern zudem die Blutbildung. ACHTUNG- wenn ihr viel rote Beete verzehrt, nicht wundern wenn euer Pipi mal rosa ist. 🙂 Dann haben wir natürlich noch die tolle Detox-Wirkung der Himbis, die außerdem Knochen und Zähne stärken. Und all diese grandiosen Wirkstoffe in einem Smoothie. 🙂 Mix it!

Zutaten

  • 1/4 Knolle gekochte (je nach Geschmack auch rohe) Rote Beete
  • 1/2 Tasse Himbeeren
  • 1TL Chiasamen
  • 1/4 Tasse Mandeln
  • 50ml Mandelmilch
  • 350 ml Wasser

Soooo meine Lieben, jetzt seid ihr versorgt mit allem Wissenswerten über Smoothies und Smoothiebowls. Hoffentlich machts euch genauso viel Spaß wie mir, neue Rezepte auszuprobieren und neue Zutaten zu kombinieren und wer weiß, vielleicht wird ja der Smoothie oder die Bowl zu einem festen Bestandteil von eurem Tag, so wie bei mir. 🙂

Viel Spaß beim Mixen 🙂

Eure Mel

Ein Kommentar zu „Selfmade Smooties und Smoothiebowls

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